Wohnbaugenossenschaft Gewo Züri Ost   Aathalstrasse 5   8610 Uster   044 905 80 10   info@gewo.ch

Sie sind hier:  Unsere Genossenschaft > Genossenschaftsidee

Genossenschaftsidee

Geschichte

Die Gewo Züri Ost ist im Jahr 2000 aus der Fusion von drei jungen Wohnbaugenossenschaften im östlichen Kanton Zürich entstanden: WADIOP (gegründet 1990), WoGeno Bezirk Uster (1989) und GeWo (1993). Sie gehört zur „Familie“ der Wogeno-Genossenschaften, die seit den achtziger Jahren in vielen Regionen der Schweiz gegründet worden sind und besonderes Gewicht auf die Eigeninitiative und Mitsprache ihrer Mitglieder legen. Die Gewo Züri Ost ist Mitglied beim Wohnbaugenossenschaften Regionalverband Zürich (wbg-zh)

   

Genossenschaftlich Wohnen

Genossenschaftliches Wohnen steht für Selbsthilfe und Solidarität, für Gemeinschaftlichkeit und wegweisende Architektur.
Wer eine Wohnung mietet, ist zugleich Mitglied der Genossenschaft. Die Mitglieder der Gewo Züri Ost sind so Mitbesitzende ihrer Wohnung und bestimmen über die Politik der Genossenschaft mit. Sie geniessen weitgehenden Kündigungsschutz, und die Häuser sind der Spekulation entzogen. Die Genossenschaft wirtschaftet selbsttragend und ist nicht Gewinnorientiert. Der Mietzins wird nach dem Grundsatz der Kostenmiete berechnet.

Diverse Wohnungen in mehreren Siedlungen der Gewo Züri Ost sind von Gemeinden, Kanton und Bund verbilligt (subventioniert). Für die Miete dieser Wohnungen (für Alters- und IV-Rentner sowie für Haushalte mit moderaten Einkommen) gelten besondere Vorschriften.

   

Rechte und Pflichten der Genossenschaftsmitglieder

Die Mitglieder der Genossenschaft haben das Recht zur Mitbestimmung und die Pflicht zur Mitverantwortung. Ein Teil der Liegenschaften wird von der Gemeinschaft der Mietenden so weit wie möglich selbst verwaltet. Die Hausgemeinschaften haben Einfluss auf die Auswahl der Bewohnerinnen und Bewohner. Umgekehrt tragen sie die gemeinschaftliche Verantwortung für ihre Siedlung mit.

Wer eine Wohnung mietet, muss mit Anteilen einen Beitrag an die Anlagekosten leisten. Der Anteil des Mieters soll etwa vier Prozent der Anlagekosten der Wohnung ausmachen. Das gesamte Anteilscheinkapital wird bei Auszug aus der Wohnung normalerweise vollumfänglich zurückerstattet.

Ein Solidaritätsfonds der Gewo Züri Ost dient für Hilfeleistungen in individuellen Notsituationen; ausserdem steht er bereit, um Mietzinsunterschiede zwischen den Siedlungen teilweise auszugleichen.